Gemeinsam (etwas) bewegen

Unter Kolleginnen und Kollegen gemeinschaftlich etwas zu bewegen, ist in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Homeoffice nicht immer leicht. Dass es aber funktionieren kann, haben die Mitarbeitenden GAP-Group unter Beweis gestellt. Mit Spaß an Bewegung wurde gemeinsam über ein Wochenende eine virtuelle Strecke zu Fuß zurückgelegt, mit der sich die Unternehmensstandorte in Bremen, Leverkusen und Hannover verbinden lassen. Als zusätzlicher Ansporn wurde eine Spende für wohltätige Zwecke ausgerufen.

Der größte Teil der Mitarbeitenden bei der GAP-Group befindet sich seit Monaten im Homeoffice. Während die Zusammenarbeit mit Engagement, Flexibilität und digitalen Tools wirklich gut funktioniert, fehlt der „Klönschnack“ auf dem Flur oder an der Kaffeemaschine. Vom kleinen gemeinsamen Frühstück zu Firmenjubiläen oder großen Anlässen, wie der Weihnachtsfeier, ganz zu schweigen.  

Wie so viele, spüren wir bei der GAP Wohl und Weh der digitalen Tools. Sie erzeugen eine Nähe, die sich mit der Zeit aber doch immer mehr nach Entfernung anfühlt. Diese Distanz zu überwinden, war das erklärte Ziel einer kleinen, interdisziplinären Gruppe aus Mitarbeitenden. Der Ansatz lautete, die Menschen und Standorte miteinander zu verbinden, mit Spaß, Bewegung, jeder für sich. Schnell war die Idee einer Challenge geboren, für Bewegung zu sorgen gemeinsam möglichst viele Schritte zu sammeln und zu dokumentieren. 

Der Wochenendspaziergang 

Per Mausklick kann man die beiden Büros in Leverkusen und Bremen problemlos und in Sekunden überwinden, aber zu Fuß? Die Recherche ergab eine Strecke von 287 km und etwa 410.000 zu gehenden Schritten. Für unser Team, an einem Wochenende: kein Problem! Das sahen auch die beiden Geschäftsführer Thorsten Jacobsen und Markus Hanne so. Sie schlossen sich dem Aufruf zur Bewegung an der frischen Luft und der Auswertungen des persönlichen Schrittzählers via Smartphone oder -watch an und gaben allen, ganz untypisch für die GAP, die Ansage „von oben“ mit auf den Weg: da geht mehr! Für die „Schallmauern“ an Schritten von 500.000 und 1.000.000 wurden zusätzliche Prämien für einen guten Zweck ausgelobt. Eine Million Schritte? Das ist viel! Für einen guten Zweck? Kein Problem! 

Mit Spaß für den guten Zweck unterwegs 

Das Wetter spielte mit und viele der Kolleginnen und Kollegen ließen sich – wie erwartet – nicht zweimal bitten. So stand ein Wochenende im Zeichen der Bewegung, und in den Teams Kommunikationskanälen der GAP ging es hoch her: ob Bilder vom Joggen, Arbeitsnachweise von Smartwatches, Wanderrouten im Norden oder Wasserfälle in der Eifel. Schnell wurde klar, der Weg ist das Ziel. Wege, die sonst mit Auto oder Fahrrad zurückgelegt worden wären, wurden nun zu Fuß zurückgelegt und es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass selbst der ein oder andere morgendliche Kaffee bei einem kleinen Extra-Spaziergang durch den Garten getrunken worden ist. Die Statistik an Schritten entwickelte sich in die richtige Richtung, wenngleich wir alle mittlerweile auch aus Regierungskreisen gelernt haben, dass es über ein Wochenende zu statistischen Verzerrungen kommen kann. 

Knapper Zieleinlauf und drei verdiente Gewinner 

Während die 500.000-Schrittmarke locker passiert werden konnte, näherte man sich scheinbar unaufhörlich auch der Millionengrenze. Eine kurze Stagnation vor der Schallmauer sorgte noch für Spannung, aber mit dem Nachtrag einer Kollegin war klar: Wir haben es geschafft! Mehr als eine Million Schritte brachten eine Spende von 1.000,00 € ein. Nach Vorschlägen der 3 Kolleginnen mit den meisten Schritten wurde in der Belegschaft über die wahren und verdienten Gewinner der Aktion abgestimmt. Und so dürfen sich die SOS Kinderdörfer, der Elternverein Leukämie- und Tumorkranker Kinder Bremen, sowie die Stadtteilfarm in Bremen Huchting über eine finanzielle Zuwendung durch die GAP-Group freuen.  

Eine gelungene Aktion, mit der die Kolleginnen und Kollegen der GAP mit viel Bewegung und durchschnittlich über 30.000 zurückgelegten Schritten gemeinsam etwas bewegen konnten. Das erreichte Ziel sorgt als Thema für den Klönschnack in dem ein oder anderen Videotermin noch für zufriedene Gesichter. 

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